Flohmarkterfahrungen oder der Asuflug in eine andere Welt!

„Was soll denn die Waage dort kosten?“, fragte das Mädchen vom Land.
„8 Euro, aber wart ma, ich muss kurz pinkeln“, sagte der urige Mann und verschwand hinter seinem Bulli, der ihn wahrscheinlich schon die ein oder andere Nacht beherbergte.

Nun weiß ich, dass der arme Mann ein „Wasserlassproblem“ hat und ein Bier morgens um 8:00 Uhr (um elwe, darf ma dann wieder fahrn, da hab ich extra n Freund bei der Polinse nach jefracht) besser für den langersehnten Harndrang ist als ne chemische Wassertablette. Leider überkomme es den Mann dann aber unerwartet und er habe keine Zeit für den langen Weg zum nächsten Dixiklo. Also schwupp hinter den Wagen, pinkeln, desinfizieren vor den Augen des Kunden und ran an den Tausch von Ware gegen Kleingeld.
Den Rücken habe sich der nette Mann auch komplett „versabbert“, so wie er sagte, als die Waage bereits mein war. Versabbert …. hmmm… ich werde es wohl nie erfahren, ging ich doch schnellen Fußes weiter auf meinem Weg durch Altes, Uriges, Spannendes und Seltsames.

Nachdem mein Begleiter dann auf die zwei schönsten Körperteile seiner Frau angesprochen worden war und wir noch das ein oder andere Küchenaccessoire (Zuckerzangen und alte Koch- und Backbücher wie auf dem Foto) erstehen konnten, erinnert mich die Waage, die in unserem Wohnzimmer thront fortan an die magische Wirkung von Bier!

Prost!

Kitch
Ich

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